Zusammenarbeit und Kooperationen

Kooperation mit BDEM und DAEM

Logos DGEM, DAEM und BDEM

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin hat mit dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmedizin e.V. (BDEM) und der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) einen Vertrag geschlossen, der eine engere Zusammenarbeit in allen wissenschaftlichen, fortbildungsrelevanten und berufspolitischen Belangen der Ernährungsmedizin ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam die Ernährungsmedizin als Fachgebiet weiterzuentwickeln und dabei insbesondere Forschung, Therapie und Prävention zu fördern.

Stärkere Zusammenarbeit in gesundheitspolitischen Belangen

  • gemeinsam vertrete sie die Interessen des Faches und der Ernährungsmediziner
  • Gespräch suchen mit Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen, um relevante Themen der Ernährungsmedizin an sie heranzutragen
  • Kooperation mit der Bundesärztekammer, den Landesärztekammern und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), um so die Weiterentwicklung der Ernährungsmedizin voranzutreiben
  • Ziel ist eine bedarfsgerechte und flächendeckende ernährungsmedizinische Versorgung

Nutrition Coalition für die künftige Ernährungs- und Gesundheitspolitik

Zusammen mit Partnerverbänden und Organisationen hat die DGEM die sog. Nutrition Coalition gegrün-det. Diese steht mit ihrer Expertise für die kompetente Umsetzung von Ernährungsberatung, Ernährungs-therapie, Ernährungskommunikation und Ernährungsbildung. Zu den formulierten Kernthemen für die künftige Ernährungs- und Gesundheitspolitik gehört dabei auch die Forderung nach mehr Lehrstühlen für Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie um ernährungsmedizinische Inhalte bereits im Medizinstudi-um besser zu verankern und die Forschung im Bereich Ernährungsmedizin voranzutreiben. Darüber hin-aus macht sich die Nutrition Coalition auch stark für eine sektorenübergreifende ernährungsmedizinische und ernährungstherapeutische Betreuung in Kliniken und Praxen mit verbindlichen Strukturen und gere-gelter Kostenübernahme.

Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten

Logo DANK

Die DGEM ist Mitglied bei der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten. Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) hat sich 2010 zusammengeschlossen, um sich für nachhaltige und bundesweite Primärprävention in Deutschland einzusetzen. Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten ist ein Zusammenschluss von 22 wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften, Verbänden und Forschungseinrichtungen.

Um die die Ausbreitung von nichtübertragbaren Krankheiten einzudämmen fordert die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten von den politisch Verantwortlichen die Umsetzung der folgenden Maßnahmen:

  1. Täglich mindestens eine Stunde Bewegung (Sport) in Kita und Schule
  2. Adipogene Lebensmittel besteuern und gesunde Lebensmittel entlasten (Zucker-/Fettsteuer)
  3. Verbindliche Qualitätsstandards für Kita- und Schulverpflegung
  4. Verbot von an Kinder gerichtete Lebensmittelwerbung

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