Berlin, 21. April 2026 - Mangelnde Prävention kostet Menschenleben und stellt die Tragfähigkeit des solidarisch finanzierten Gesundheitssystems in Frage. Deshalb empfiehlt die FinanzKommission Gesundheit zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge die Einführung einer Süßgetränkesteuer. In einer heute veröffentlichten Stellungnahme stellen über 40 führende Wissenschaftler*innen klar: Süßgetränkesteuern sind eine wirksame Maßnahme zur Prävention von Adipositas und anderen ernährungsbedingten Erkrankungen.
Gemeinsame DANK-, DDG- und DAG-Pressemitteilung: Aktuelle wissenschaftliche Evidenz spricht für Süßgetränkesteuern
DANK-Pressemitteilung: Welt-Parkinson-Tag: Diabetes erhöht das Parkinson-Risiko
Berlin, 8. April 2026 – Am 11. April ist Welt-Parkinson-Tag. Der Aktionstag stellt die Prävention dieser neurodegenerativen Erkrankung in den Mittelpunkt. Bekannt ist, dass auch die Ernährung eine Rolle bei der Entstehung von Parkinson spielt. Weniger bekannt ist jedoch, dass Diabetes mellitus – und sogar seine Vorstufen – das Risiko erhöhen, im Laufe des Lebens an Parkinson zu erkranken. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung kann vor Typ-2-Diabetes schützen und dadurch zugleich das Parkinson-Risiko senken. Die DGN unterstützt daher die Initiativen der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) für eine gesündere Ernährung.
DANK-Kommentar
Berlin, 30. März 2026 - Die von der Bundesregierung eingesetzte FinanzKommission Gesundheit (FKG) hat heute ihre Vorschläge für die Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Zu den 66 Maßnahmen zählen unter anderem höhere Abgaben auf Tabak und Alkohol sowie eine Einführung einer Zuckersteuer. Die Vorschläge kommentiert Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG):
Bundestag beschließt verpflichtendes Ernährungsscreening in Krankenhäusern – DGEM begrüßt gesetzliche Verankerung zur Erkennung von Mangelernährung
Berlin, 10. März 2026 – Der Deutsche Bundestag hat erstmals eine verpflichtende systematische Erkennung von Mangelernährung in Krankenhäusern auf den Weg gebracht. Mit dem am 6. März verabschiedeten Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, verbindliche Qualitätsvorgaben für ein Ernährungsscreening bei stationären Patient*innen zu entwickeln. Der Beschluss fällt damit rund 20 Jahre nach der Veröffentlichung der „German Hospital Malnutrition Study“, die bereits 2006 auf die medizinischen Folgen sowie Folgekosten von Mangelernährung hingewiesen hatte. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) begrüßt den Beschluss als wichtigen Fortschritt für die Patientenversorgung.