Nachwuchsförderung in der Ernährungsmedizin - DGEM-Nachwuchsförderpreis 2008 ausgeschrieben

Berlin, Juli 2007 - Mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin den DGEM-Förderpreis 2008 in Höhe von bis zu 15.000 € aus. Eingereicht werden können Projektanträge mit hoher ernährungsmedizinischer Relevanz sowohl zur Grundlagenforschung als auch zu klinischen, ernährungswissenschaftlichen, pharmazeutischen, epidemiologischen oder sozialmedizinischen Studien. Bewerben können sich Ärzte/innen, Ernährungswissenschaftler/innen, Ökotrophologen/innen und Apotheker/innen unter 35 Jahren.

 Zur vollständigen Pressemitteilung 10. Juli 2007

Erstmals deutsche Daten zur Mangelernährung im Krankenhaus - Dr.-Werner-Fekl-Preis an PD Dr. Matthias Pirlich von der Charité

Berlin, Juni 2007 - Bei der Dreiländertagung "ernährung 2007" am 1. Juni in Innsbruck (Österreich) ist Privatdozent Dr. Matthias Pirlich mit dem Dr.-Werner-Fekl-Förderpreis für klinische Ernährung ausgezeichnet worden. Er erhielt den Preis für seine Multizenterstudie, in der er erstmals allgemeine Daten zur Ernährungssituation von Patienten in deutschen Krankenhäusern erhoben hatte. Privatdozent Dr. Matthias Pirlich ist Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin an der Charité Berlin.

 Zur vollständigen Pressemitteilung 6. Juni 2007

Enterale Ernährung: DGEM e.V. sorgt sich um Versorgung mit enteraler Ernährung

Berlin, März 2007 - Das Sozialgericht Köln hat in einem erstinstanzlichen Urteil die Beanstandung des Richtlinienbeschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur enteralen Ernährung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) für rechtswidrig erklärt. Das teilte der G-BA in einer Presseerklärung mit. "Wir sehen die aus dem Urteil des Kölner Sozialgerichts erwachsenden möglichen Konsequenzen mit großer Sorge. Den Standpunkt des G-BA, Patienten eine enterale Ernährung nur in Ausnahmefällen zu gewähren, wenn im konkreten Fall ein medizinischer Nutzen bewiesen werden kann, halten wir für ärztlich nicht vertretbar. Schon aus Achtung vor der Menschenwürde ist unseres Erachtens bei Patienten, die nicht essen können und die von Mangelernährung bedroht sind, die Möglichkeit der Nahrungszufuhr durch enterale Ernährung sicherzustellen," sagte Prof. Berthold Koletzko (Klinikum der Universität München) aus dem Präsidium der DGEM.

 Zur vollständigen Pressemitteilung 27. März 2007

Ernährung von Tumorpatienten: Kombination verschiedener Therapien gezielt einsetzen - Klassischen Tumorpatienten gibt es nicht - Workshop auf der edi 2007

Berlin, März 2007 - Die Ernährung von Tumorpatienten erfordert eine Kombination verschiedener Ernährungstherapien und eine individuelle Einstellung auf die persönliche Situation des Patienten. Manuela Freudenreich, Ernährungsberaterin an der Charité in Berlin, stellte in einem Workshop auf dem Stoffwechselkongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM e.V.) edi 2007 in Berlin (23./24.02.2007) erfolgreiche Strategien bei der Ernährung von Tumorpatienten vor. "Es gibt keinen klassischen Tumorpatienten," sagte sie vor über 80 Teilnehmern des Workshops. Vielmehr sei es notwendig, verschiedene Therapien zu kombinieren und nicht an einer alleine festzuhalten. So könne eine Kombination von oraler Ernährung, Supplementen, enteraler und parenteraler Ernährung für einige Patienten sinnvoller sein, als nur auf ausschließlich eine Komponente zu bauen.

 Zur vollständigen Pressemitteilung 6. März 2007